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Donnerstag, 5. April 2012

Tag 25: Von Tulln nach Höflein an der Donau - 21Km

Mittwoch, 04.04.2012

Whow!
Was für ein Frühstück. Lange nicht mehr so satt gegessen.
Ich schmier mir noch 4 Brote als Verpflegungsproviant und dann geh ich noch einmal rüber zum Pfarrer "Auf Wiedersehen" sagen.
Während der Pfarrer und ich gestern zur Jugendherberge gelaufen sind, hat mich der Pfarrer gefragt, ob ich während meiner Reise oft bete.
Ich sagte gestern: "eher nicht."

Heut morgen ist mir jedoch eingefallen, dass ich mich oft "dort oben" bedanke.
Das habe ich dem Pfarrer zum Abschied auch gesagt.
Die Antwort hat ihm gefallen.
Er meint, das ist quasi auch ein Gebet. Danke zu sagen für das, was bereits ist. Während das Gebet eine bitte ist, etwas in's Leben zu holen was bis dahin noch nicht existiert.

Gestärkt durch das super Frühstück und dem Segen des Pfarrers verlasse ich nun Tulln. Und dies mit sehr guten Erinnerungen.

Kurz darauf treffe ich 2 Damen welche gerade eine Nordic Walking Runde drehen. Wir laufen zu dritt nebeneinander was ziemlich witzig ausgesehen haben muss denn wir haben den kompletten Weg für uns beansprucht.

Als ich 5Km vor meinem Ziel noch eine letzte kurze Pause einlege, spricht mich Günter an. "Du reist ja mit ganz leichtem Gepäck."
"Ich will ja heute nicht mehr weit" sag ich und er meint nur ob ich denn nicht hier bleiben wolle.
Er hat eine komplette Wohnung frei die ich nutzen kann.
Ist zwar noch etwas Baustelle aber das würde schon gehen.
Ich stimme zu. Ein früher Feierabend heute.
Es ist erst 15:30Uhr jedoch bin ich schon 21Km gelaufen.
Bis nach Wien sind's nun noch 20Km und die mach ich dann eben morgen.

Nun gehts erstmal unter die Dusche. Diese ist leider noch nicht fertig. Die Dusche befindet sich vorübergehend im großem Garten.
Also: Vorhang zu und Wasser Marsch. Nach so einem heißen Tag ist eine Dusche im Freien sehr erfrischend.
Danach mache ich es mir im Gartenstuhl etwas gemütlich.

Er kocht in dieser Zeit.
Das Essen ist etwas versalzen meint er. Vielleicht ist er gerade verliebt? Frühling ist schon was schönes.

Nach dem Abendessen spielen wir noch Tischtennis bis die Sonne ganz weg ist und wir leider aufhören müssen.
Das war für mich eine willkommene Abwechslung zum wandern.

Auch für Günter. Er hat auch schon ewig nicht mehr Tischtennis gespielt und freute sich, seinen ersten Gast noch vor der eigentlichen Eröffnung seiner Pension beherbergt zu haben.

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