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Dienstag, 17. April 2012

Tag 35 + 36: 9. + 10. Ruhetag in Wien - 42,2Km

Samstag + Sonntag, 14. und 15.04.2012

Heute schreibe ich eine Zusammenfassung der letzten beiden Tage.

Am Samstag traf ich mich mit Maria Blumencron, der Gründerin von Shelter 108 e.V.
Sie hielt in Wien 2 spannende Vorträge über die Flucht ihrer 6 tibetischen Patenkinder nach Indien.
Und ich bin auch 1x auf der Bühne gestanden um von meinem Projekt zu erzählen.

Während der gesamten Veranstaltung haben Tibeter echtes Tibetisches Essen zubereitet. Das war richtig lecker und wurde auch von allen Gästen sehr gut angenommen.
Dennoch blieb danach einiges über welches dann anschließend unter den Veranstaltern aufgeteilt wurde.
So kam es dass wir recht lange noch dort verweilten und erzählten.

Erst um 00:15Uhr war ich wieder in meiner Unterkunft.
Was garnicht schlimm ist. Wäre nicht um 9 Uhr der Marathon gewesen.

Wie ein paar Tage vorher geschrieben, traf ich mich Sonntag früh um 8Uhr mit Malte.
Doch wir beide mußten nicht allein laufen.
Malte hatte noch ein paar Freunde mitgebracht. Christoph hat uns beim Marathon begleitet, 4 weitere Freunde sind den Halbmarathon gelaufen. Und außerdem waren da ja noch 36.000 weitere Läufer.

Es war für mich der witzigsten Marathon den ich jemals gelaufen bin. Ständig haben wir Leute am Straßenrand angefeuert damit sie uns anfeuern, haben uns Witze erzählt und über alles gelacht was uns über den Weg gelaufen ist.

In der 2ten hälfte wurde es etwas zäh. Für Malte war es der erste Marathon den er lief. Die Zeit war uns egal. Das Ziel war einfach nur ankommen. Ich habe ihn bis zum Ziel begleitet und er hat es geschafft.

So ganz ohne Vorbereitung ging der Marathon jedoch auch nicht an mir vorbei. Am Ende hatte ich auch ganz schön Muskelkater.
Der geht jedoch bald wieder weg. Der Stolz wird bleiben.

Was mich während des laufens angetrieben hat, war die Tatsache, dass mich meine Freundin heut besuchen kommt.
Gleich nach dem Ziel Einlauf (welcher übrigens gigantisch war - Am Heldenplatz auf dem Roten Teppich), bin ich zum Bahnhof gefahren um sie abzuholen.

Was für ein Wiedersehen. Lange halten wir uns im Arm.
Es ist so schön sie wieder bei mir zu haben - Wenn auch nur für eine kurze Zeit. Diese jedoch gehört uns, und wir werden sie genießen.

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