Unser Leser Claus hat eine neue, alternative Domain für "Long Trail to Tibet" reserviert:
www.lttt.lt
Tolle Aktion! Ist kürzer und einfacher zu merken und verweist jetzt neben der ursprünglichen Domain www.longtrailtotibet.com auch auf unsere Seite.
Vielen Dank!!!

Donnerstag, 22. März 2012
Tag 11: Von Pöndorf nach Verwang - 20Km
Mittwoch, 21.03.2012
Der Abschied von Martin, seiner Frau der Tochter und den Kids fällt mir schon nicht mehr so schwer.
Ich weiß inzwischen dass ich immer wieder und überall freundliche Menschen treffe welche mich aufnehmen.
So auch heut.
Meine Route führt heut entlang von vielen kleinen Dörfern wieder durch Wälder und über Felder.
Als ich kurz vor dem Ort Verwang bin kommen mir 2 nette Damen auf ihrem Spaziergang entgegen. "Wohin des Wegs" fragen sie mich und ich erzähl meine Geschichte. 1ne der beiden Damen kann mich sehr gut verstehen da sie im Jahr zuvor ebenfalls einmal 150Km am Stück gewandert ist.
Sie heisst Paula, hat 2 Söhne welche in Wien arbeiten und nur noch selten zu Hause sind. Da das Haus leer steht bietet sie mir für 1ne Nacht ein Bett an.
Nun haben die 2 Frauen ihre Spazierrunde grad erst begonnen und so erklärt sie mir den Weg zu ihrem Haus. Sie meint ich soll es mir schon einmal auf der Bank in der Sonne gemütlich machen. Sie werden bald wieder zurück sein. Gesagt getan. Ich geh schonmal zum Haus und gönne mir eine lange Pause bis Paula wieder am Haus eintrifft.
Sie kocht das Abendessen während sie mir erzählt dass sie lange Zeit Lehrerin in einem der Nachbarorte war.
Dann kam jedoch vieles auf einmal zusammen und sie wurde wegen Burnout frühzeitig pensioniert.
Der frühe Tod ihres Mannes und der Druck der Schüler waren zu viel.
Nun genießt sie ihr Leben wieder. Sie erzählt begeistert dass wie sie die Freizeit für ihre Hobbys nutzen kann.
Sie malt und töpfert, weiter nehmen das Haus und der Garten einen großen Anteil ihrer neugewonnenen Freizeit ein. Und sie wandert so gern mit ihren Freundinnen.
Diese Frau ist für mich ein beweis für Lebensfreude und Lebensmut.
Ich Wünsche Dir für Deine Zukunft alles erdenklich Gute und hoffe das Du die großartigen Reisen unternehmen wirst welche Du geplant hast.
Wir reden noch viel über reisen welche jeder von uns unternommen hat. In diesem Zusammenhang erwähnt sie ihren Sohn Stefan der ebenfalls 31 Jahre alt ist und in Wien lebt. Er war unter anderem bereits viel im Iran, in Pakistan und Indien unterwegs und hat wohlmöglich viele nützliche Tipps für mich.
Eventuell treffe ich Stefan bald persönlich in Wien.
Da Paula den guten Zweck für den ich laufe sehr gut findet spendet sie noch am Abend 20€ an Shelter 108 und ich helfe ihr ein kleines Problem mit ihrem PC zu lösen.
Da es schon recht spät ist, verabschieden wir uns beide für heute. Ich geh nach oben, sie bleibt unten und ließt noch ein wenig.
Wieder bin ich überrascht auf was für interessante Menschen ich auf meinem Weg treffe.
Morgen geht die Reise weiter. Mit großen Schritten nähere ich mich der Stadt Wels.
Bin gespannt wie es weitergeht.
Der Abschied von Martin, seiner Frau der Tochter und den Kids fällt mir schon nicht mehr so schwer.
Ich weiß inzwischen dass ich immer wieder und überall freundliche Menschen treffe welche mich aufnehmen.
So auch heut.
Meine Route führt heut entlang von vielen kleinen Dörfern wieder durch Wälder und über Felder.
Als ich kurz vor dem Ort Verwang bin kommen mir 2 nette Damen auf ihrem Spaziergang entgegen. "Wohin des Wegs" fragen sie mich und ich erzähl meine Geschichte. 1ne der beiden Damen kann mich sehr gut verstehen da sie im Jahr zuvor ebenfalls einmal 150Km am Stück gewandert ist.
Sie heisst Paula, hat 2 Söhne welche in Wien arbeiten und nur noch selten zu Hause sind. Da das Haus leer steht bietet sie mir für 1ne Nacht ein Bett an.
Nun haben die 2 Frauen ihre Spazierrunde grad erst begonnen und so erklärt sie mir den Weg zu ihrem Haus. Sie meint ich soll es mir schon einmal auf der Bank in der Sonne gemütlich machen. Sie werden bald wieder zurück sein. Gesagt getan. Ich geh schonmal zum Haus und gönne mir eine lange Pause bis Paula wieder am Haus eintrifft.
Sie kocht das Abendessen während sie mir erzählt dass sie lange Zeit Lehrerin in einem der Nachbarorte war.
Dann kam jedoch vieles auf einmal zusammen und sie wurde wegen Burnout frühzeitig pensioniert.
Der frühe Tod ihres Mannes und der Druck der Schüler waren zu viel.
Nun genießt sie ihr Leben wieder. Sie erzählt begeistert dass wie sie die Freizeit für ihre Hobbys nutzen kann.
Sie malt und töpfert, weiter nehmen das Haus und der Garten einen großen Anteil ihrer neugewonnenen Freizeit ein. Und sie wandert so gern mit ihren Freundinnen.
Diese Frau ist für mich ein beweis für Lebensfreude und Lebensmut.
Ich Wünsche Dir für Deine Zukunft alles erdenklich Gute und hoffe das Du die großartigen Reisen unternehmen wirst welche Du geplant hast.
Wir reden noch viel über reisen welche jeder von uns unternommen hat. In diesem Zusammenhang erwähnt sie ihren Sohn Stefan der ebenfalls 31 Jahre alt ist und in Wien lebt. Er war unter anderem bereits viel im Iran, in Pakistan und Indien unterwegs und hat wohlmöglich viele nützliche Tipps für mich.
Eventuell treffe ich Stefan bald persönlich in Wien.
Da Paula den guten Zweck für den ich laufe sehr gut findet spendet sie noch am Abend 20€ an Shelter 108 und ich helfe ihr ein kleines Problem mit ihrem PC zu lösen.
Da es schon recht spät ist, verabschieden wir uns beide für heute. Ich geh nach oben, sie bleibt unten und ließt noch ein wenig.
Wieder bin ich überrascht auf was für interessante Menschen ich auf meinem Weg treffe.
Morgen geht die Reise weiter. Mit großen Schritten nähere ich mich der Stadt Wels.
Bin gespannt wie es weitergeht.
Mittwoch, 21. März 2012
Neues Video: Der Abschied von Stephan
Es gibt wieder neue Einblicke in die Entstehung der Film-Dokumentation rund um Stephan's "Long Trail to Tibet". Diesmal: Der emotionale Abschied und die ersten Meter auf seinem 13.000km langen Weg.
Fortsetzung folgt!
Fortsetzung folgt!
Dienstag, 20. März 2012
Tag 10: Von Enzing am Wallersee nach Pöndorf - 20Km
Dienstag, 20.03.2012
Los gehts nach einem super Frühstück erstmal Richtung Straßwalchen. Entlang des Wallersees genieße ich die herrlich kühle Morgenluft.
Die ersten Sonnenstrahlen dringen durch den Wald, der Nebel legt sich etwas.
Außer mir ist hier keiner unterwegs.
Mir ist langweilig. Und als ich an einem Bauernhof vorbeikomme fange ich an mit den Kühen zu sprechen.
"Wißt's ihr wo ich hin geh?" "Nach Indien!" "Da sind Kühe was ganz heiliges" "Ständig werden sie bunt angemalt und geschmückt"
Ob es sie interessiert hat werde ich wohl nie erfahren...
Als ich nach ca. 3h in Straßwalchen ankomme verspüre ich ein Hungergefühl. In einer Bäckerei bekomme ich eine kleine Pizzastange mit auf den Weg. Ich bedanke mich sehr herzlich für die Spende, winke freundlich und zieh meines Weges.
Wenige Meter weiter treffe ich Ariane, eine Arbeitskollegin aus München.
Sie holt ihr Klappfahrrad aus dem Auto und wir gehen eine ganze Weile gemeinsam. Das passt sehr gut, denn wenn man so lange allein geht wird man schon manchmal etwas wunderlich. Oder man unterhält sich eben mit Tieren.
Ariane hat ihren Weltklasse Kirsch Schoko Kuchen mit dabei und so machen wir es uns auf einer Bank in der Sonne gemütlich.
Gestärkt davon trägt sie sogar meinen Rucksack eine Weile. Ich möchte ausdrücklich sagen dass sie das freiwillig getan hat. Fand ich auch merkwürdig.
Ich schieb solange ihr Fahrrad bis der Moment gekommen ist wo sie Linksrum und ich Rechtsrum gehe.
Wir verabschieden uns kurz und umarmen uns. Dann zieht jeder seines Weges. Sie schwingt sich elegant auf ihr Rad und weg ist sie.
Und als ob es mir der Herr dort oben immer wieder beweisen will, so war es auch heut.
Immer wenn ich einen Freund verlasse warten hinter der nächsten Ecke 2 neue.
In Pöndorf wollte ich eigentlich nur vorbeiziehen.
Da hatte Martin was dagegen.
Als ich an seinem Haus ankomme arbeitet er grad im Garten und sieht mich vorbeilaufen.
Er und seine Frau laden mich spontan auf einem Kaffe ein.
Da es erst 16Uhr ist und mein Weg nicht mehr weit, nehme ich die Einladung gerne an.
Als ich den beiden erzähle dass ich von München aus bis hierher gelaufen bin und wo ich noch hingehe, löse ich eine Welle der Hilfsbereitschaft aus.
Es gibt Kuchen, später noch Spiegeleier, Kartoffelsuppe und Leberkäse. (ich frag mich grad lachend ob ich so abgemagert ausschau?)
Die Zeit vergeht schnell. Langsam wird es draußen etwas schaurig. Die Sonne neigt sich dem Horizont.
Martin greift zum Telefon um jemanden zu finden welcher mich heut Nacht aufnimmt.
Da sich niemand finden will laden mich die beiden ein die Nacht hier zu bleiben.
Ich freu mich sehr, kann es noch garnicht richtig glauben.
Ich mein wie kann es sein, dass mich Fremde einfach so bei sich zu Hause aufnehmen. Ich bin immer wieder überwältigt von dieser Hilfsbereitschaft der Menschen auf meinem Weg.
Wir sitzen noch lang und unterhalten uns.
Martin und seine Frau erzählen mir von ihrem langen bewegten Leben. Ich lerne auch ihre beiden Töchter und deren Kinder kennen. Alle zeigen großes Interesse an meinem Vorhaben und stellen viele Fragen.
Als eine der Töchter mit ihrem Sohn mein Internettagebuch ließt packen die beiden mir sogar noch ein Carepaket für die nächsten Tage.
Was ist drin? Eine Banane und Schokolade. Ich freu mich wie ein Schnitzel.
Es ist so unglaublich. Wenn ich selber diese Zeilen lese denke ich es könnte ein Märchen sein.
Aber das ist unsere Welt - Von ihrer Schokoladenseite.
Mit einer wundervollen Dusche endet dieser Tag.
Ich gehe mit dem Gewissen ins Bett dass ich mit dieser Reise den richtigen Schritt getan habe...
Los gehts nach einem super Frühstück erstmal Richtung Straßwalchen. Entlang des Wallersees genieße ich die herrlich kühle Morgenluft.
Die ersten Sonnenstrahlen dringen durch den Wald, der Nebel legt sich etwas.
Außer mir ist hier keiner unterwegs.
Mir ist langweilig. Und als ich an einem Bauernhof vorbeikomme fange ich an mit den Kühen zu sprechen.
"Wißt's ihr wo ich hin geh?" "Nach Indien!" "Da sind Kühe was ganz heiliges" "Ständig werden sie bunt angemalt und geschmückt"
Ob es sie interessiert hat werde ich wohl nie erfahren...
Als ich nach ca. 3h in Straßwalchen ankomme verspüre ich ein Hungergefühl. In einer Bäckerei bekomme ich eine kleine Pizzastange mit auf den Weg. Ich bedanke mich sehr herzlich für die Spende, winke freundlich und zieh meines Weges.
Wenige Meter weiter treffe ich Ariane, eine Arbeitskollegin aus München.
Sie holt ihr Klappfahrrad aus dem Auto und wir gehen eine ganze Weile gemeinsam. Das passt sehr gut, denn wenn man so lange allein geht wird man schon manchmal etwas wunderlich. Oder man unterhält sich eben mit Tieren.
Ariane hat ihren Weltklasse Kirsch Schoko Kuchen mit dabei und so machen wir es uns auf einer Bank in der Sonne gemütlich.
Gestärkt davon trägt sie sogar meinen Rucksack eine Weile. Ich möchte ausdrücklich sagen dass sie das freiwillig getan hat. Fand ich auch merkwürdig.
Ich schieb solange ihr Fahrrad bis der Moment gekommen ist wo sie Linksrum und ich Rechtsrum gehe.
Wir verabschieden uns kurz und umarmen uns. Dann zieht jeder seines Weges. Sie schwingt sich elegant auf ihr Rad und weg ist sie.
Und als ob es mir der Herr dort oben immer wieder beweisen will, so war es auch heut.
Immer wenn ich einen Freund verlasse warten hinter der nächsten Ecke 2 neue.
In Pöndorf wollte ich eigentlich nur vorbeiziehen.
Da hatte Martin was dagegen.
Als ich an seinem Haus ankomme arbeitet er grad im Garten und sieht mich vorbeilaufen.
Er und seine Frau laden mich spontan auf einem Kaffe ein.
Da es erst 16Uhr ist und mein Weg nicht mehr weit, nehme ich die Einladung gerne an.
Als ich den beiden erzähle dass ich von München aus bis hierher gelaufen bin und wo ich noch hingehe, löse ich eine Welle der Hilfsbereitschaft aus.
Es gibt Kuchen, später noch Spiegeleier, Kartoffelsuppe und Leberkäse. (ich frag mich grad lachend ob ich so abgemagert ausschau?)
Die Zeit vergeht schnell. Langsam wird es draußen etwas schaurig. Die Sonne neigt sich dem Horizont.
Martin greift zum Telefon um jemanden zu finden welcher mich heut Nacht aufnimmt.
Da sich niemand finden will laden mich die beiden ein die Nacht hier zu bleiben.
Ich freu mich sehr, kann es noch garnicht richtig glauben.
Ich mein wie kann es sein, dass mich Fremde einfach so bei sich zu Hause aufnehmen. Ich bin immer wieder überwältigt von dieser Hilfsbereitschaft der Menschen auf meinem Weg.
Wir sitzen noch lang und unterhalten uns.
Martin und seine Frau erzählen mir von ihrem langen bewegten Leben. Ich lerne auch ihre beiden Töchter und deren Kinder kennen. Alle zeigen großes Interesse an meinem Vorhaben und stellen viele Fragen.
Als eine der Töchter mit ihrem Sohn mein Internettagebuch ließt packen die beiden mir sogar noch ein Carepaket für die nächsten Tage.
Was ist drin? Eine Banane und Schokolade. Ich freu mich wie ein Schnitzel.
Es ist so unglaublich. Wenn ich selber diese Zeilen lese denke ich es könnte ein Märchen sein.
Aber das ist unsere Welt - Von ihrer Schokoladenseite.
Mit einer wundervollen Dusche endet dieser Tag.
Ich gehe mit dem Gewissen ins Bett dass ich mit dieser Reise den richtigen Schritt getan habe...
Montag, 19. März 2012
Tag 9: Von Salzburg nach Enzig am Wallersee - 19Km
Montag, 19.03.2012
Ich stelle die Kaffetasse ab. Es ist Zeit wieder aufzubrechen. Ich verabschiede mich mit einem Lächeln von der netten Dame welche mich gestern im Hostel aufgenommen hat.
Irgendwann kann ich mal erzählen: Salzburg, dass ist eine sehr schöne Stadt. Da bin ich durchgekommen als ich auf einer unglaublichen Reise war.
Die Wolken hängen an diesem Morgen tief, Regen färbt die Dächer und die Strassen dunkel.
Salzburg schläft noch, die Strassen sind leer. Nichts mehr von dem fröhlichen treiben des Vortags.
Der Regen hilft auch meinen Sonnenbrand zu vergessen.
Denn an die 17°c erinnert auch nichts mehr.
Es ist ein kalter Morgen - nur 5°c zeigt mein Thermometer.
Mein Weg führt mich schnell raus aus der Stadt. Entlang von kleinen Bächen geht es durch wunderschöne Wälder.
Am Vortag hatte ich geplant heut bis Straßwalchen zu gehen. So richtig fit fühl ich mich heut nach 19Km nicht mehr und als ich an der Touristeninformation von Henndorf vorbei laufe, entschließe ich spontan reinzuschauen. Ich erzähle kurz von meinem 13.000Km ohne Geld Projekt und die Dame der Gemeinde greift sofort zum Telefon.
Beim Pfarrer komm ich heut leider nicht unter da dieser nicht zu Hause ist.
Bei einigen Pensionen sieht es ebenfalls weniger gut aus.
Umso besser. Denn ich komm bei Maria unter.
Bis zu ihr sind es noch 2Km und so mache ich mich auf den Weg.
Da ich heut außer dem Frühstück noch nichts zu Essen hatte schau ich noch in der Bäckerei vorbei welche auf dem Weg liegt. Die Bäckerin meint das so ein fleißiger Wandersmann wie ich belohnt werden muss und so bekomme ich einen Apfelstrudel und ein frisches Landbrot.
Mit einem grinsen im Gesicht mache ich mich nun aber auf zu Maria.
Maria hat ihr Ferienhaus direkt am Jakobsweg. Dieser führt nämlich direkt hier am Wallersee vorbei.
Sie berichtet dass sie ständig Pilger aufnimmt.
Da kommt es mir entgegen das die "offizielle Pilgersaison" noch nicht begonnen hat. Und so sitzen wir gemütlich zu zweit im Wohnzimmer und unterhalten uns während wir frisches Landbrot mit selbstgemachtem Blütenhonig, Marmelade plus selbstgemachter Wurst und Käse essen.
Nach so einem Tag schmeckt das so richtig.
Als Schlafplatz dient der sehr schön eingerichtete Wintergarten mit Blick auf den Wallersee.
So lieg ich nun in meinem Bett und kann durch das Glas die Sterne sehen.
Morgen wird's sicher wieder besser, davon bin ich überzeugt.
Dauert die schwärzeste Nacht ja auch nur bis zum nächsten morgen.
Ich stelle die Kaffetasse ab. Es ist Zeit wieder aufzubrechen. Ich verabschiede mich mit einem Lächeln von der netten Dame welche mich gestern im Hostel aufgenommen hat.
Irgendwann kann ich mal erzählen: Salzburg, dass ist eine sehr schöne Stadt. Da bin ich durchgekommen als ich auf einer unglaublichen Reise war.
Die Wolken hängen an diesem Morgen tief, Regen färbt die Dächer und die Strassen dunkel.
Salzburg schläft noch, die Strassen sind leer. Nichts mehr von dem fröhlichen treiben des Vortags.
Der Regen hilft auch meinen Sonnenbrand zu vergessen.
Denn an die 17°c erinnert auch nichts mehr.
Es ist ein kalter Morgen - nur 5°c zeigt mein Thermometer.
Mein Weg führt mich schnell raus aus der Stadt. Entlang von kleinen Bächen geht es durch wunderschöne Wälder.
Am Vortag hatte ich geplant heut bis Straßwalchen zu gehen. So richtig fit fühl ich mich heut nach 19Km nicht mehr und als ich an der Touristeninformation von Henndorf vorbei laufe, entschließe ich spontan reinzuschauen. Ich erzähle kurz von meinem 13.000Km ohne Geld Projekt und die Dame der Gemeinde greift sofort zum Telefon.
Beim Pfarrer komm ich heut leider nicht unter da dieser nicht zu Hause ist.
Bei einigen Pensionen sieht es ebenfalls weniger gut aus.
Umso besser. Denn ich komm bei Maria unter.
Bis zu ihr sind es noch 2Km und so mache ich mich auf den Weg.
Da ich heut außer dem Frühstück noch nichts zu Essen hatte schau ich noch in der Bäckerei vorbei welche auf dem Weg liegt. Die Bäckerin meint das so ein fleißiger Wandersmann wie ich belohnt werden muss und so bekomme ich einen Apfelstrudel und ein frisches Landbrot.
Mit einem grinsen im Gesicht mache ich mich nun aber auf zu Maria.
Maria hat ihr Ferienhaus direkt am Jakobsweg. Dieser führt nämlich direkt hier am Wallersee vorbei.
Sie berichtet dass sie ständig Pilger aufnimmt.
Da kommt es mir entgegen das die "offizielle Pilgersaison" noch nicht begonnen hat. Und so sitzen wir gemütlich zu zweit im Wohnzimmer und unterhalten uns während wir frisches Landbrot mit selbstgemachtem Blütenhonig, Marmelade plus selbstgemachter Wurst und Käse essen.
Nach so einem Tag schmeckt das so richtig.
Als Schlafplatz dient der sehr schön eingerichtete Wintergarten mit Blick auf den Wallersee.
So lieg ich nun in meinem Bett und kann durch das Glas die Sterne sehen.
Morgen wird's sicher wieder besser, davon bin ich überzeugt.
Dauert die schwärzeste Nacht ja auch nur bis zum nächsten morgen.
Sonntag, 18. März 2012
Die erste Woche & ein Video
Liebe Leser,
eine tolle Woche liegt hinter uns! Seit dem Start von "Long Trail to Tibet" hat sich einiges getan - mehr, als wir je erwartet hätten...
Unsere Website www.longtrailtotibet.com hat in der ersten Woche seit dem Start über 8000 Menschen begeistern können, mehr als 25.000 mal wurde die Seite abgerufen.
Für uns immer noch unfassbar, haben wir das Projekt doch gestartet ohne Mittel für große Werbeaktionen oder Aufmerksamkeit in den Medien.
Trotzdem hat man uns beachtet, gefunden und uns Aufmerksamkeit geschenkt. Einige Zeitungen und Radiosender haben berichtet. Und mittlerweile sind es schon über 500 Facebook-Fans, die sich für Stephans Reise interessieren. WOW!
Und überhaupt, die Reise:
Soviele Menschen, die Stephan aktiv unterstützen. Hotels, die ihm eine Übernachtung spendieren. Familien, die ihn bei sich aufnehmen und versorgen mit einer oder mehreren Mahlzeiten. Und nicht zu vergessen: bisher wurden über Paypal und in Bar sogar fast 400 EUR an Stephan gespendet. Einfach so! Geld, das er für seine Reise einsetzen kann, damit er auch weiterhin hier und auf Facebook viele tolle Geschichten erzählt.
Soviel Gutes wiederfährt ihm und dem Projekt - dafür auch von uns, dem Team hinter der Website, mal ein GANZ GROSS DANKESCHÖN!!!!!!!
Wir freuen uns auf eine weiterhin tolle Zeit mit Euch.
Und hier jetzt für Euch der erste Ausschnitt aus dem Dokumentar-Film. Ganz frisch aus dem Schnittraum - natürlich noch als grober Erstschnitt :-)
eine tolle Woche liegt hinter uns! Seit dem Start von "Long Trail to Tibet" hat sich einiges getan - mehr, als wir je erwartet hätten...
Unsere Website www.longtrailtotibet.com hat in der ersten Woche seit dem Start über 8000 Menschen begeistern können, mehr als 25.000 mal wurde die Seite abgerufen.
Für uns immer noch unfassbar, haben wir das Projekt doch gestartet ohne Mittel für große Werbeaktionen oder Aufmerksamkeit in den Medien.
Trotzdem hat man uns beachtet, gefunden und uns Aufmerksamkeit geschenkt. Einige Zeitungen und Radiosender haben berichtet. Und mittlerweile sind es schon über 500 Facebook-Fans, die sich für Stephans Reise interessieren. WOW!
Und überhaupt, die Reise:
Soviele Menschen, die Stephan aktiv unterstützen. Hotels, die ihm eine Übernachtung spendieren. Familien, die ihn bei sich aufnehmen und versorgen mit einer oder mehreren Mahlzeiten. Und nicht zu vergessen: bisher wurden über Paypal und in Bar sogar fast 400 EUR an Stephan gespendet. Einfach so! Geld, das er für seine Reise einsetzen kann, damit er auch weiterhin hier und auf Facebook viele tolle Geschichten erzählt.
Soviel Gutes wiederfährt ihm und dem Projekt - dafür auch von uns, dem Team hinter der Website, mal ein GANZ GROSS DANKESCHÖN!!!!!!!
Wir freuen uns auf eine weiterhin tolle Zeit mit Euch.
Und hier jetzt für Euch der erste Ausschnitt aus dem Dokumentar-Film. Ganz frisch aus dem Schnittraum - natürlich noch als grober Erstschnitt :-)
Tag 8: Von Bergheim nach Salzburg - 7Km
Sonntag, 18.03.2012
Goodbye Deutschland - Nun endgültig.
Nach einem Super Frühstück fährt mich Daniel zurück nach Bergheim wo ich meine Reise gestern unterbrochen hab.
Schon am morgen hatte ich ein paar Herbergen in Salzburg angerufen.
Mit Erfolg. Das Yoho Hostel nimmt mich für 1ne Nacht kostenfrei auf. Die nette Dame am Telefon fand meine Geschichte so abgefahren dass sie spontan zugesagt hat.
So habe ich nun genügend Zeit mir mit meinen Freunden ganz entspannt die Stadt anzuschauen.
Diese sind mit dem Zug aus München angereist und mir schon ein Stück entgegen gekommen.
Im Gepäck haben sie Schokolade (woher wussten sie das?) und eine sehr großzügige Spende.
Wir laufen die wenigen Kilometer gemeinsam die Salzach entlang nach Salzburg zum Hostel wo ich mein Rucksack ablege und mich kurz umziehe.
Dann schlendern lachend durch die wunderschöne Altstadt,
Kinder essen ihr Eis und die Pferde warten mit ihrem Kutscher auf die nächste Fahrt.
Die Sonne scheint in die schmalen Gassen, wieder vergeht die Zeit viel zu schnell.
Die Freunde steigen wieder in den Zug der sie nach Hause zurück bringt.
Wo ist mein zu Hause?
Nun, Ich bin jetzt endlich richtig in Österreich angekommen, wurde herzlich aufgenommen und bin zuversichtlich dass es sehr gut weitergehen wird.
Es gefällt mir sehr gut hier.
Wie sagt ein Sprichwort: Egal wohin Du reist, Du nimmst Dich selbst immer mit.
Grad sitze ich in meinem Zimmer und schau mir ein wenig an wo es die nächsten Tage hingehen soll.
Irgendwie gehts Richtung Norden. Wenn ich in Linz bin wird's wieder einfacher - dann muss ich für lange Zeit nur noch der Donau folgen.
Song des Tages: Morcheeba - Enjoy the ride
http://www.youtube.com/watch?v=uMLGvAKsp-U&feature=youtube_gdata_player
Goodbye Deutschland - Nun endgültig.
Nach einem Super Frühstück fährt mich Daniel zurück nach Bergheim wo ich meine Reise gestern unterbrochen hab.
Schon am morgen hatte ich ein paar Herbergen in Salzburg angerufen.
Mit Erfolg. Das Yoho Hostel nimmt mich für 1ne Nacht kostenfrei auf. Die nette Dame am Telefon fand meine Geschichte so abgefahren dass sie spontan zugesagt hat.
So habe ich nun genügend Zeit mir mit meinen Freunden ganz entspannt die Stadt anzuschauen.
Diese sind mit dem Zug aus München angereist und mir schon ein Stück entgegen gekommen.
Im Gepäck haben sie Schokolade (woher wussten sie das?) und eine sehr großzügige Spende.
Wir laufen die wenigen Kilometer gemeinsam die Salzach entlang nach Salzburg zum Hostel wo ich mein Rucksack ablege und mich kurz umziehe.
Dann schlendern lachend durch die wunderschöne Altstadt,
Kinder essen ihr Eis und die Pferde warten mit ihrem Kutscher auf die nächste Fahrt.
Die Sonne scheint in die schmalen Gassen, wieder vergeht die Zeit viel zu schnell.
Die Freunde steigen wieder in den Zug der sie nach Hause zurück bringt.
Wo ist mein zu Hause?
Nun, Ich bin jetzt endlich richtig in Österreich angekommen, wurde herzlich aufgenommen und bin zuversichtlich dass es sehr gut weitergehen wird.
Es gefällt mir sehr gut hier.
Wie sagt ein Sprichwort: Egal wohin Du reist, Du nimmst Dich selbst immer mit.
Grad sitze ich in meinem Zimmer und schau mir ein wenig an wo es die nächsten Tage hingehen soll.
Irgendwie gehts Richtung Norden. Wenn ich in Linz bin wird's wieder einfacher - dann muss ich für lange Zeit nur noch der Donau folgen.
Song des Tages: Morcheeba - Enjoy the ride
http://www.youtube.com/watch?v=uMLGvAKsp-U&feature=youtube_gdata_player
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